Meeting with ATCEUC and CESI

Meeting with ATCEUC and CESI

On May 13 we had a meeting in Brussels, through @CESI, between the European Union of Air Traffic Controllers (ATCEUC) and ALE to address the issue of Culture of Safety and Fair Culture.

We believe that, with the proximity of the liberalization of passenger transport by rail and the transposition of the 4th Railway Package, we must lead and be at the head of something as important as Safety. We think that the Safety development that has taken place in the aviation sector can serve as a mirror and reference of how to transpose it to the railway sector that, to this day, is very immature in this matter.

On that day, a collaboration agreement was signed between CESI, ATCEUC and ALE for an exchange of experiences and mutual aid in the future.

Meeting with ERA and European Commission

Meeting with ERA and European Commission

On May 13, we had a meeting with the European Railway Agency, represented by, among others, Chris Carl (Head of the Executive Office of the ERA) with whom we discussed and presented proposals and claims on Culture of Safety in European railways and Just Culture.

Later, in addition, we had a meeting with representatives of the General Directorate of Transport and Mobility of the European Commission, together with the representation of the ERA and the ALE team, before which we made a presentation making clear that the ALE does not pretend a transposition of only a part of the Directives that are part of the 4th Railway Package and that concerns us, the transposition of the Safety Directive. In this transposition in particular we find deficiencies, doubts and uncertainty, so we made it clear that we must, all the actors that participate in the rail industry first hand, work together and in favor of an adaptation of the community regulations to the member countries , with all the guarantees.

ALE in European Rail Safety Summit in Dubrovnik, 10-12.04 2018

ALE in European Rail Safety Summit in Dubrovnik, 10-12.04 2018

European Rail Safety Summit 2018

Safety is the essential precondition for successful rail business in Europe – and a positive safety culture is essential for improving rail safety in Europe. In many other sectors of high risk transport and industry, a positive safety culture already has improved safety records, encouraged pro-active thinking, responsible behaviour, and staff engagement.
By newly introducing the words “culture” and “trust” as features of good rail safety management, European legislators have recognized the value of a positive safety culture for the European railway sector. To bring this alive, the European Union Agency for Railways, in collaboration with the European Commission, organised a first European Rail Safety Summit from 10-12 April 2018 in Dubrovnik, to which all safety directors and managers from the rail sector were cordially invited.
This unique event brought together renowned speakers from different sectors to share experience on all aspects of safety culture, allowing you fantastic networking opportunities with others in your field of expertise.

Treffen der ALE mit der CESI in Brussel 19.–21. Oktober 2015

ALE und CESI diskutieren die Entwicklung der europäischen Eisenbahnpolitik mit wichtigen Entscheidungsträgern der EU und mit den Vertretern der Arbeitgeberorganisationen.

Die Treffen fanden fast alle im Geschäftssitz der CESI in Brüssel statt und es wurden in erster Linie verschiedene Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Vierten Eisenbahnpaket und mit der Teilnahme der ALE an den politischen Entscheidungsfindungsprozessen auf EU-Ebene behandelt.

Der ALE-Delegation gehörten ihr Präsident, Juan Jesús García Fraile, ihr Vizepräsident, Leszek Mietek, und der Vizepräsident der Mitgliedsgewerkschaft FAST Ferrovie, Vincenzo Multari, sowie der Leiter des ALE-Sekretariats Santiago Pino an. Die Delegation wurde begleitet vom Generalsekretär der CESI, Klaus Heeger, von der Vorsitzenden des CESI-Ausschusses für Chancengleichheit der Frauen, Kirsten Lühmann, und vom Berater der CESI für Verkehrspolitik, Hendrik Meerkamp.

Die ersten Besprechungen fanden statt mit den Europaabgeordneten Michael Cramer, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des EU-Parlaments und Mitglied der Fraktion der Grünen, Ismael Ertug, Koordinator für Verkehrspolitik der Fraktion Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten, und Marian J. Marinescu, Vizekoordinator für Verkehrspolitik der Fraktion der Europäischen Volkspartei.

Danach fand ein Treffen mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission statt: Sian Prout und Patrizio Grillo, deren Verantwortungsbereich bei der Generaldirektion für Mobilität und Verkehr angesiedelt ist, und Siegrid Caspar, Leiterin des Teams für den Sektorialen Sozialdialog bei der Generaldirektion Beschäftigung. Eine Besprechung gab es ebenso mit den Vetretern der Europäischen Eisenbahnagentur (ERA) Pio Guido, Olaf Mette und Georgios Kouparousos.

Zum Abschluss wurden Treffen mit der Generalsekretärin des Europäischen Schienengüterverkehrsverbands (ERFA), Julia Lamb, und mit dem Geschäftsführer der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Eisenbahninfrastrukturunternehmen (CER), Libor Lochman, und der CER-Beraterin für EU-Institutionen, Ester Caldana, abgehalten.

Zwar wurden in den unterschiedlichen Besprechungen, abhängend von dem konkreten Verantwortungsbereich des jeweiligen Gesprächspartner, unterschiedliche Akzente gesetzt, doch ging es im Allgemeinen um folgenden Angelegenheiten:

  • Verhandlungen über das politische Standbein des Vierten Eisenbahnpakets und hier besonders die Verwaltung der Eisenbahninfrastrukturen und die sozialen Absicherungsgarantien bei der Vergabe von als öffentliche Dienstleistungspflichten geltenden Eisenbahndienstleistungen an einen neuen Betreiber.
  • Implementierung des technischen Standbeins des Vierten Eisenbahnpakets.
  • Ausbildung der Lokomotivführer und des anderen Zugpersonals.
  • Antidumping-Maßnahmen: Definition, Überwachung und Beaufsichtigung der Mindestandards bei Fahr-, Arbeits- und Ruhezeiten.
  • Sozialer Dialog: Teilnahme von ALE an den Prozessen der politischen Entscheidungsfindung auf EU-Ebene.
  • Ausweitung der Kompetenzen der Europäischen Eisenbahnagentur (ERA).
  • Technische, betriebs- und sicherheitstechnische Aspekte des Eisenbahnverkehrs.

ALE-Vorstandssitzung in Budapest (Ungarn), 9. Mai 2015

Resolution zur Unterstützung des streikenden Zugpersonals bei der Deutschen Bahn und der ALE-Mitgliedsgewerkschaft GDL


Angesichts des Drucks, der von Seiten der Leitung der Deutschen Bahn, der deutschen Regierung und auch in beachtlichem Maße von den Medien ausgeübt wird, erklärt hiermit der in Budapest (Ungarn) tagende Vorstand der Autonomen Lokomotivführergewerkschaften Europas (ALE) -in Vertretung der Lokomotivführer der 16 Mitgliedsgewerkschaften aus ebenso vielen Ländern- seine Unterstützung und Solidarität mit den deutschen Lokomotivführern und der Mitgliedsgewerkschaft GDL bei ihrem Kampf für die tarifliche Vertretung aller ihrer Mitglieder bei der Deutschen Bahn.

Diese Vorgehensweise zeigt wieder einmal die Einsamkeit, mit der die unabhängigen Gewerkschaften für die Erreichung ihrer berechtigten Forderungen kämpfen müssen, und bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir diese nur durch unsere Ausdauer und unser Engagement im Kampf erzielen können.

Die europäischen Lokomotivführer sind stolz auf die Mobilisierungsfähigkeit unserer deutschen Kollegen und wir möchten sie dazu ermutigen, weiterhin mit Beharrlichkeit für die Erreichung ihrer Ziele zu kämpfen. Sie sollen wissen, dass wir uns mit ihren Zielen identifizieren und ihnen unsere aufrichtige Unterstützung übermitteln.

Diese Resolution wurde von den Vorsitzenden der Autonomen Lokomotivführergewerkschaften Europas, ALE, einstimmig verabschiedet.

ALE Kongress in Sinaia (Rumänien) / 25 Jahre ALE

Im Rumänischen Sinaia trafen sich 60 Delegierte der Autonomen Lokführergewerkschaften Europa ALE zum achten Kongress ihrer Geschichte. Die ALE wurde durch die Lokführergewerkschaften der Niederlanden, Deutschland, Italien und der Schweiz gegründet und konnte ihr 25 Jähriges bestehen feiern. Heute zählten die ALE 16 Mitgliedsgewerkschaften.

Aktuelles Hauptziel der ALE ist die Aufnahme in den Sozialen Dialog bei der europäischen Union um bei den Standards und Arbeitsbedingen für das Lokpersonal auf europäischer Ebene Einfluss zu nehmen.

Bei den Wahlen am Kongress wurde der bisherige Präsident der ALE, Juan Jesús Garcia Fraile (Spanien) und der bisherige Vizepräsident Leszek Mietek (Polen) wiedergewählt. Neu wurde Pietro Serbassi (Italien) zum Vizepräsidenten gewählt. Karl Liechti (Schweiz) wurdeals Schatzmeister der ALE bestätigt.
Der Kongress wurde von Hubert Giger (Schweiz) als gewählter Tagespräsident geleitet.

Am Kongress wurde eine Resolution verabschiedet mit den Forderungen, dass:

– Die Anforderungsbedingungen zur Lokomotivführerausbildung sind europaweit auf hohem Niveau auszubauen und zu standardisieren.

– Betriebsvorschriften, Linien-, Fahrzeug- und Systemkenntnisse müssen auf einem europäisch vergleichbaren Niveau umfassend ausgebildet und geprüft werden.

– Die jeweiligen länderspezifischen Zulassungsbedingungen sind zu definieren und durch die jeweiligen Aufsichtsbehörden einheitlich zu prüfen und zu kontrollieren.

Die Forderung in der Resolution entspringt aus der Sorge für die Aufrechterhaltung der Sicherheit und damit der Bedeutung des Eisenbahnverkehrs in Europa. Insbesondere beim grenz- und systemüberschreitender Einsatz der Lokomotivführer ist deren Anforderungsniveau sowie deren Ausbildung ein entscheidender Faktor hierfür.